Der Südknoten im 12. Haus führt zu alten Themen von Einsamkeit, geheimen Ängsten, verborgener Schuld, spirituellem Rückzug, Schlaf, Mitleid und dem Wunsch, sich aufzulösen, zurück. Hier gibt es Erfahrung von innerer Tiefe, Mitgefühl, Intuition und Abschluss. Doch die Gewohnheit zu verschwinden kann das irdische Leben stören. Stille verlangt Form.
Die Zeit zeigt die Tendenz, Aufgaben aufzuschieben, in Nebel zu gehen, still zu retten, das Unklare zu ertragen und Chaos durch Schicksal oder Mystik zu erklären. Geschlossene Geschichten, geheime Bindungen, unbewusste Ängste und Seelenmüdigkeit brauchen keine Flucht, sondern vorsichtige Formgebung. Gewohnheiten zu verschwinden, wenn Heilung, Arbeit, Klärung von Pflichten oder Verantwortung für den Tag nötig sind, werden besonders sichtbar.
