Der Sonne-Lilith-Quinkunx erzeugt eine feine, nicht sofort klare Spannung zwischen dem Wunsch, man selbst zu sein, und der Angst, die wirkliche Persoenlichkeit koenne zu unbequem, hell, seltsam oder provokant sein. Die Sonne will ein klares Zentrum, Vertrauen, kreatives Recht und ehrliche Wahl. Lilith bringt verbotene Gefuehle hervor: Stolz, Neid, Groll darueber, nicht gesehen zu werden, den Wunsch, Einzigartigkeit zu beweisen, oder im Gegenteil, sich vor dem eigenen Licht zu verstecken.
Dieser Aspekt wirkt oft nicht als offener Konflikt, sondern als staendiges Beduerfnis nach Anpassung. Der Mensch kann sich zu stark zeigen und dann verschwinden; Anerkennung wollen und sich dann fuer seinen Ehrgeiz schaemen; die Rolle des Starken waehlen und sich danach wie ein Hochstapler fuehlen. Es ist fuer ihn schwer, sofort zu verstehen, wo gesunder Stolz endet und wo schmerzhafte Kompensation eines alten Gefuehls von Unsichtbarkeit beginnt.