Das Quinkunx von Mond und Saturn zeigt ein Szenario, in dem Gefuehl auf Pflicht, Schuld, Einschraenkung und Angst trifft, unnoetig zu sein. Der Mond will Erfahrung ausdruecken, Waerme empfangen und gehoert werden. Saturn verlangt, sich zu sammeln, zu schweigen, andere nicht zu stoeren, keine Schwaeche zu zeigen und nuetzlich zu sein. Anders als beim Quadrat ist die Spannung oft nicht sofort offensichtlich. Die Person kann richtig leben, arbeiten, helfen, aushalten und nachts doch Einsamkeit, Kraenkung und Muedigkeit von dem fuehlen, was nie gesagt wurde.
Die Wurzeln reichen oft in die Kindheit. Die Mutter kann kalt, streng, beschaeftigt, von Umstaenden gefangen oder einfach ohne Zeit fuer emotionale Anwesenheit gewesen sein. Das Kind lernt: Gefuehle sind unbequem; besser ist es, zur Seite zu treten, nicht zu stoeren und Liebe durch Nuetzlichkeit zu verdienen. Spaeter wiederholt sich dieses Szenario mit Aelteren, Chefs, Autoritaetsfrauen, Partnern und Kindern. Die Person steht erneut vor der Wahl: bequem zu sein oder lebendig zu sein.

