Das Quadrat von Suedknoten und Aszendent zeigt einen Konflikt zwischen einem alten Persoenlichkeitsmodell und dem aktuellen Beduerfnis, sich anders zu zeigen und anders aufzutreten. Eine Person kann automatisch Reaktionen einschalten, die einst geholfen haben, jetzt aber Spannung erzeugen: Verschlossenheit, Schaerfe, Abhaengigkeit von einem vertrauten Bild oder Angst vor einem neuen Anfang.
Dieser Aspekt kann wiederholte Szenarien geben, in denen der native Mensch wieder und wieder eine alte Rolle verteidigt. Es scheint ihm, dass er einfach "so ist", obwohl in Wirklichkeit ein Teil des Verhaltens zur Traegheit geworden ist. Bei einem exakten Orbis koennen Koerper und erster Eindruck das vergangene Szenario schneller aktivieren, als das Bewusstsein Zeit hat, etwas Neues zu waehlen. Deshalb sind eine Pause, Selbstbeobachtung und die ehrliche Frage besonders wichtig: Ist das eine Wahl oder eine Gewohnheit? Die Antwort ist nicht immer angenehm, aber sie befreit.

