Der Nördliche Mondknoten im Krebs richtet einen Menschen auf emotionale Bildung, Familie, Erinnerung, Fürsorge, Wurzeln, Zuhause und den Mut aus, ohne Scham dazuzugehören. Der Gegenpol, der Südliche Mondknoten im Steinbock, zeigt eine vertraute Erfahrung mit Verstecken hinter Disziplin, Distanz, Selbstkontrolle, Pflicht, Ehrgeiz und der Gewohnheit, stark statt verletzlich zu sein. Dieses alte Muster ist nicht nutzlos: Es gibt Fähigkeiten, Instinkt und Erinnerung. Doch wenn der Mensch nur daraus lebt, verlangsamt sich Entwicklung und das Leben kreist weiter um dieselbe bequeme Reaktion.
Die Aufgabe des Nördlichen Mondknotens ist nicht, den Südlichen Mondknoten abzulehnen, sondern ihn als Basis zu nutzen und weiterzugehen. Der Krebs verlangt eine neue Gewohnheit der Seele: eine Art zu handeln, die sich zuerst fremd, exponiert oder sogar unsicher anfühlen kann. Der Mensch wächst, wenn er aufhört zu warten, dass das alte Muster alles löst, und beginnt, die Qualitäten des Krebses in konkreten Entscheidungen, Arbeit, Beziehungen und täglichem Rhythmus zu üben.
