Das Mond-Jupiter-Quinkunx zeigt eine feine Unstimmigkeit zwischen dem emotionalen Beduerfnis nach Sicherheit und dem Wunsch, gross, nuetzlich, respektiert, grosszuegig und weise zu sein. Es ist kein direkter Konflikt, sondern ein wiederkehrendes Szenario: Immer wieder begegnet die Person einer Situation, in der sie ihrer Kompetenz vertrauen, einen Platz einnehmen, eine Gelegenheit annehmen, um Unterstuetzung bitten oder eine Grenze setzen muss, waehrend innen Zweifel angeht. Der Mond will Schutz, Jupiter ruft zur Erweiterung, und das Quinkunx verlangt Anpassung.
In der Kindheit kann dieser Aspekt mit enttaeuschten Erwartungen verbunden sein. Erwachsene haben vielleicht mehr versprochen, als sie hielten, nicht unbedingt aus Bosheit, manchmal aus Nachlaessigkeit. Nach mehreren starken Enttaeuschungen kann sich ein verborgener Glaube formen: Glueck gibt es, aber nicht fuer mich; andere sind klueger, wuerdiger, sichtbarer; es ist besser, nicht aufzufallen, um nicht falsch zu sein. Im Erwachsenenalter kann das verhindern, dass die Person Expertise zeigt, selbst wenn Wissen und Talent vorhanden sind.