Das Mond-Chiron-Quinkunx schafft wiederkehrendes emotionales Unbehagen, das nicht immer sofort leicht zu verstehen ist. Aeusserlich kann die Person zurechtkommen, arbeiten, kommunizieren und Pflichten erfuellen, waehrend sie innen spuert, dass etwas nicht stimmt: Freude ist unvollstaendig, Sicherheit bedingt, Unterstuetzung nicht genug, die eigene Reaktion seltsam. Dieser Aspekt schreit oft nicht; er juckt. Er bringt aehnliche Situationen zurueck, bis die Person bemerkt, wo ihr innerer Kompass verstellt ist.
Der Mond will ein einfaches Gefuehl von Zuhause: Ich bin ruhig, ich bin angenommen, ich darf lebendig und unvollkommen sein. Chiron zeigt, wo dieses Gefuehl beschaedigt wurde. Mit dem Quinkunx bleibt die Person oft an Details haengen. Ein gelungener Auftritt kann durch einen Ausrutscher verdorben werden, ein gutes Gespraech durch eine unglueckliche Intonation, ein angenehmer Tag durch den Kommentar eines anderen ueber Aussehen oder Verhalten. Sie erinnert nicht das Gesamtergebnis, sondern die Stelle, an der sie sich unbeholfen, ungenuegend, blossgestellt fuehlte.
