Die Mond-Chiron-Opposition zeigt eine innere Spaltung zwischen dem Beduerfnis nach emotionaler Sicherheit und der Gewohnheit, die Welt als Quelle von Schmerz zu sehen. Die Person kann sich stark Waerme, Familie und Annahme wuenschen und zugleich einen Haken, Kritik, Gleichgueltigkeit oder die Wiederholung einer alten Verletzung erwarten. Manchmal bereitet sie sich im Voraus auf Enttaeuschung vor und vergiftet, was Unterstuetzung haette werden koennen.
Der Mond fuehlt in diesem Aspekt tief, waehrend Chiron die Wahrnehmung durch die Wunde verzerrt. Die Worte anderer koennen kaelter wirken, als sie gemeint waren. Eine neutrale Pause kann sich wie Ablehnung anfuehlen, die Beschaeftigung eines anderen wie Verrat, fremde Freude wie Beweis, dass die Person unerwuenscht ist. In schwieriger Form beginnt sie, in emotionalem Pessimismus zu leben: Sie bemerkt Schmerz schneller als Fuersorge und glaubt nicht immer an Gutes, selbst wenn es nahe ist.